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Rückstausicherung und Schutz bei Hochwasser
Aufgegeben am 28.12.2016 um 18:18, 231 Aufrufe
„Hilfe, mein ganzer Keller steht unter Wasser!“ Diese Nachricht erreicht uns immer häufiger denn, die öffentliche Kanalisation kann bei Starkregen die Wassermassen nicht mehr bewältigen.
Es gießt in Strömen, die Kanäle versagen und die Keller laufen voll.

Besonders ärgerlich wird es, wenn die Heizungsanlage, teure Haushaltsgeräte oder persönliche Erinnerungen zu Schaden kommen.

Rächen sich hier bauliche Fehlplanungen und warum sind die Kanäle dafür nicht ausgelegt?
In der Technik geht man doch sonst auch immer von der höchsten Sicherheitsstufe aus.

Es muss nicht die Oderflut von 1997 oder das Jahrhunderthochwasser 2002 an der Elbe sein. Immer häufiger, auch im Sommer 2015 wurden viele Regionen Deutschlands durch Starkregenereignisse in Mitleidenschaft gezogen, die Kanalisation war überlastet und viele Keller wurden überflutet. Meteorologen sind sich einig, dass sich Hochwasser und extreme Niederschläge europaweit weiter häufen werden.

Dabei ist es in vielen Fällen relativ einfach, tiefer gelegene Räume vor dem Rückstauwasser aus der Kanalisation zu schützen.
Die technischen Regelwerke und die Abwassersatzung schreiben sogar vor, dass alle Entwässerungseinrichtungen unterhalb der Rückstauebene – das ist der höchste Punkt der öffentlichen Verkehrs­fläche (Straße / Weg) vor dem Grundstück – vor einem möglichen Rückstau durch automatisch arbeitende Vorkehrungen geschützt sein müssen.

Das heißt: Der Einbau eines Rückstauschutzes ist Pflicht für alle Grundstückseigentümer !



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